Resilienzsteigerung: ASB schult zur Krisenvorsorge
Ein Erfolgsmodell zur Steigerung und Förderung der persönlichen Resilienz ist das Projekt „Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten (EHSH)“, das vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und dessen Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge (BBK) finanziert wird. In verschiedenen Kursen bzw. Modulen werden neben der Aufklärung über die Auswirkungen einzelner Gefahrenlagen vor allem Themen wie individuelle Bevorratung (Lebensmittel, Wasser, Medikamente), Notfallgepäck oder allgemeine Vorsorge für pflegende Angehörige, Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und geflüchtete Menschen behandelt.
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- EHSH
Seit 2020 werden die zielgruppenspezifischen Kurse zur Krisenvorsorge in der Öffentlichkeit durchgeführt und dienen der Resilienzsteigerung der Bevölkerung. Vor allem seit der Corona-Pandemie, dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und dem Systemversagen in der Hochwasserkatastrophe 2021 steigt die Anzahl der Kursteilnehmer:innen mit jedem Jahr rasant an. Der ASB konnte bis Ende 2023 fast 100.000 Menschen in 5.400 verschiedenen Modulen schulen. Der Bund plant eine Fortführung des Programms über 2024 hinaus.