Ein Verband im Wandel
Gemeinsam in Bewegung
Der ASB stellt die Weichen in die Zukunft – strategisch und organisatorisch mit vielen neuen Projekten
Verbandsentwicklung im und für den ASB beschäftigt sich mit der strategischen und organisatorischen Weiterentwicklung unserer Organisation. Ziel ist es, den Verband so zu gestalten, dass er seine gemeinwohlorientierten, sozialen und ehrenamtlichen Aufgaben zukunftsgerichtet und wirksam erfüllen kann. Zukunft und Zukunftsfähigkeit beginnen „hier und jetzt“.

Das Hebammenprojekt startete in NRW mit Stefanie Könitz-Goes als Projektleiterin, wird nun auch in anderen ASB-Standorten angeboten.
ⓘ ASB SCHOCKT zeigt, wie digitale Innovation lebensrettende Erste Hilfe unterstützen kann.
Im Fokus stehen die Ausgestaltung der strategischen Handlungsfelder zu den Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie die damit verbundene Planung, Umsetzung und Begleitung verbandsweiter Projekte und neuer Arbeitsformen. Kommunikation und Vernetzung, Beteiligungsprozesse und entsprechende Veranstaltungsformate zur Einbeziehung der regionalen Verbände und deren Verbandsgremien spielen hierbei eine wichtige Rolle. Dies stärkt die innerverbandliche Zusammenarbeit und schafft Synergien.
Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Das Thema Nachhaltigkeit bleibt für den ASB, auch entgegen der aktuellen politischen Entwicklungen, ein entschiedenes strategisches Handlungsfeld. Er setzt sich für die kontinuierliche Reduktion von Treibhausgasemissionen und die Stärkung des Klimaschutzes im Verband ein. Nachhaltigkeit wird in vielen Gliederungen im operativen Geschäft mitgedacht, Klimaschutzmaßnahmen werden konsequent umgesetzt und durch interne Nachhaltigkeitsteams koordiniert. Erstmalig wurde eine Datengrundlage über CO2-Emissionen erfasst und damit eine Basis für zukünftiges Klimamonitoring im ASB geschaffen.
Ergänzend setzt der ASB mit dem Klimabonus Anreize für engagierte Gliederungen und stärkt sein externes Netzwerk durch die aktive Mitarbeit in der Klima-Allianz Deutschland. Konzepte und Maßnahmen zum Hitzeschutz vulnerabler Gruppen unter anderem in ASB-Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Kindertagesstätten ergänzen die Aktivitäten.
RITA (das ASB-Intranet: „SamaRITA“) wurde mit Beteiligung regionaler Gliederungen weiterentwickelt und steht nun auch als App zur Verfügung. Mit über 11.000 registrierten Nutzer:innen ist die Plattform schon heute wichtig für die verbandliche Kommunikation. Dass sie auf Open-Source-Technologie basiert, passt zu unserem Auftrag als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation und macht uns ein Stück digital unabhängig.
Die ‚RITA-App‘ (ASB-Intranet) wurde unter Beteiligung der regionalen Gliederungen erfolgreich weiterentwickelt und ist zu einer wesentlichen verbandlichen Kommunikationsplattform im ASB geworden. Erste Schritte im Hinblick auf digitale Souveränität sind hiermit avisiert.
Konzeptionell weitergedacht wurden neben diesem Thema der Bereich IT-Sicherheit sowie die Nutzung von künstlicher Intelligenz und gemeinsamer Beschaffung in der INITA-Machbarkeitsstudie (Initiative IT-Allianz). Hier haben zehn Landesverbände und der Bundesverband in einem für den ASB neuen Format zusammengearbeitet. Potenzielle Anschlussprojekte zum Thema Basis (Daten, Open Source), Rahmen (IT-Konzeption, Verträge mit Anbietern) und Sicherheit (NIS2) stehen im innerverbandlichen Dialog.
Förderung von Innovationen
Der ASB bekennt sich zu seiner Rolle als aktiver Gestalter sozialer Infrastruktur in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche. Dafür steht der ASB mit seinen Förderprogrammen. Mit ihnen sichert er Unabhängigkeit von politischen Entscheidungen und externen Zuwendungen sowie Handlungs- und Planungssicherheit für professionelle Projektentwicklung und -umsetzung in den regionalen Gliederungen.
ASB-Innovationsprogramm
Über das ASB-Innovationsprogramm wurden diesjährig vier regionale Gliederungen für die Weiterentwicklung ihrer innovativen Konzepte und Projekte durch den ASB-Bundesverband für eine Förderung ausgewählt:
„Ready-to-act“: „Curriculum für Katastrophenschutz und Resilienz an Schulen“
„Implementierung des Kneipp®-Konzepts zur professionellen Pflege- und Beziehungsgestaltung in der Tagespflege“
„Gemeinsam zu Tisch – Sozialküche Jenfeld“
Spielerische Vermittlung von Erste-Hilfe-Maßnahmen mit dem Teddy- Rettungswagen.
Bundesmodellprojekte
Aus Initiativen einzelner regionaler Gliederungen sind bereits große erfolgreiche Projekte, sogenannte Bundesmodellprojekte, erwachsen.
Der ASB-Wünschewagen ist das erste Projekt, das in einer regionalen Gliederung entwickelt wurde und das heute als erfolgreiche, starke und bundesweite Marke unter dem Dach des ASB läuft. Nach der Initiierung im ASB-RV Ruhr e. V. 2014 ist der ASB-Wünschewagen heute mit 23 Standorten bundesweit vertreten.
Mit ASB SCHOCKT, einer Initiative gegen den plötzlichen Herzstillstand, übernahm der ASB Deutschland e. V. 2021 das Projekt vom ASB-Landesverband Hamburg e. V. Durch Kooperation mit KatRetter und dem Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) können Leitstellen Helferinnen und Helfer zur Ersten Hilfe alarmieren und den Weg zu den nächstgelegenen Defibrillatoren aufzeigen. Die ASB SCHOCKT-App steht deutschlandweit zur Verfügung.
Das Hebammenprojekt des ASB NRW „Ein guter Anfang für jedes Leben“ mit seinen Hebammenzentralen und dem Hebammenmobil steht als drittes Projekt zum „Roll-out“ auf Bundesebene bereits in den Startlöchern.

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