Engagement

Die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements ist unbestritten

Politische Entwicklungen 2025

Das Jahr 2025 hat gesellschaftlich und politisch gezeigt: Investitionen in freiwilliges Engagement und die zugrunde liegenden Ehrenamtsstrukturen sind keine Sozialausgabe, sondern gesellschaftliche Vorsorge. Jedes freiwillige Engagement festigt auch die demokratischen und sozialen Grundpfeiler unseres Miteinanders. Der ASB setzt sich dafür ein, dass die politisch angekündigten Verbesserungen konsequent umgesetzt werden und Ehrenamt nachhaltig gestärkt wird.

ⓘ Der ASB ist davon überzeugt, dass Menschen dann engagiert sind, wenn ihr Engagement keine Pflicht ist, sondern aus freiem Willen erfolgt.

Das Bundestagswahljahr 2025 brachte mit dem Koalitionsvertrag der neuen Regierungsparteien einige politische Willensbekundungen auf bundespolitischer Ebene für freiwilliges Engagement. Der ASB begrüßt, dass darin Forderungen aus Sicht der verbandlichen Zivilgesellschaft erfolgreich platziert wurden.

Ein Freiwilligendienst darf nicht an finanziellen Hürden scheitern

So soll laut Koalitionsvertrag junges Engagement, insbesondere die Freiwilligendienste FSJ und BFD, gestärkt und ausgebaut werden. Es sollen mehr Stellen zur Verfügung stehen und Finanzmittel für ein höheres Taschengeld bereitgestellt werden. Aus Sicht des ASB eine wichtige Stellschraube: ein Freiwilligendienst darf nicht an den finanziellen Hintergründen der jungen Erwachsenen scheitern. Der ASB unterstützt diese Ansätze und mahnt zugleich: Planungssicherheit für die Anbieter der Freiwilligendienste muss verbindlich geschaffen und nicht nur angekündigt werden.

Ehrenamt erleichtern

Mit dem 2025 beschlossenen „Zukunftspakt Ehrenamt“ verspricht die Politik unter anderem, die Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale zu erhöhen, die Freigrenzen für ehrenamtliche Geschäfts- und Zweckbetriebe anzuheben und das Datenschutz-, Gemeinnützigkeits-, Vereins- und Zuwendungsrecht zu vereinfachen. Ein „Bürokratierückbaugesetz“ für Vereine und ehrenamtliches Engagement wird in Aussicht gestellt. Für den ASB und seine ehrenamtlichen Strukturen wären diese Erleichterungen überfällig – Bürokratieabbau ist Engagementförderung.

Gemeinsam gegen Einsamkeit

Die Absicht der Fortschreibung der „Strategie gegen Einsamkeit“ und die damit verbundene Unterstützung bestehender Netzwerke setzen ein wichtiges Signal. Besonders die geplante Verbesserung der Datenerhebung und Forschung zum Thema Einsamkeit bei Kindern, Jugendlichen und Senior:innen entspricht einem Handlungsfeld, in dem der ASB mit seinen sozialen Angeboten, oftmals maßgeblich mitgestaltet von ehrenamtlich engagierten Kräften, bereits aktiv ist, um der Vereinsamung von Menschen entgegenzuwirken.

Im Jahr 2025 sind die politischen Signale vielerorts gesetzt worden. Doch gemessen wird an der Umsetzung. Der ASB wird auch weiterhin darauf drängen, dass aus Ankündigungen verbindliche Strukturen werden, dass ehrenamtliches, freiwilliges Engagement umsetzbar und gestaltbar bleibt.

ⓘ Ehrenamtliches Engagement, wie hier beim Schwimmunterricht des ASB Riesa, ist wichtig für unsere Gesellschaft und braucht gute Bedingungen.

Zukunft im Bündnis gestalten:

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ist ein Zusammenschluss von rund 290 Akteuren aus Bürgergesellschaft, Staat und Wirtschaft. Übergeordnetes Ziel: die Bürgergesellschaft und bürgerschaftliches Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen nachhaltig zu fördern. Für den ASB sind die Themenfelder des Netzwerks wie Engagement junger Menschen, Engagement in ländlichen Räumen und Demokratiestärkung ein besonderes Anliegen.

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Von Märchenfreunden und Hundeflüsterinnen

ASB-Jahrbuch 2025 · Ein Jahr Wirkung
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Politische Entwicklungen 2025 – Berlin