Arbeiter-Samariter-Jugend
Die Jugend entdeckt die Natur
Tolles Wetter und viel Action beim XÜ-Festival 2025
Spielen, Basteln, Abenteuer in der Natur und natürlich ganz viel Spaß. Das erlebten die 60 Teilnehmer:innen des XÜ-Festivals in der Jugendherberge Urwald-Live-Camp bei Eisenach. Das XÜ-Festival ist ein etablierter Bestandteil der ASJ-Arbeit. 2025 stand für die sechs- bis zwölfjährigen Kinder das gemeinsame Erleben und Entdecken der Natur im Vordergrund. Sie kamen dazu aus ganz Deutschland zusammen.



Mit einem Quiz wurden die Kinder auf das Thema eingestimmt. Was gehört in die Natur – Tannenzapfen oder Plastikflaschen, Äste oder Wäscheleinen, Steine oder Laptops? Direkt nach dem Auftakt begann mit einer Dämmerungswanderung das erste Abenteuer im Wald. Während es immer dunkler wurde, galt es von LED-Licht zu LED-Licht den Weg zu finden, sich an einer Schnur entlang zu hangeln und den Weg zum aufblinkenden Scheinwerfer zu finden.
Aktive und ruhigere Phasen wechseln sich ab
Das Programm war abwechslungsreich gestaltet und bot ausreichend Platz für Action, aber auch für ruhige Phasen. Handwerkliches Geschick im Umgang mit Säge, Hammer und Nägeln war gefragt beim Bau der Insektenhotels oder beim Aussägen von Motiven aus einer Sperrholzplatte. Beides konnte auch kreativ bunt bemalt werden. Kreativ ging es auch beim Verzieren von Baumwolltaschen mithilfe des Siebdruckverfahrens zu oder beim Flechten von Blumenkränzen. Nach Herzenslust matschen und trotzdem produktiv sein konnten alle, die das Papierschöpfen ausprobierten und im Anschluss ihre selbst hergestellten Papierbögen in der Sonne trocknen ließen.
Wer aktiver sein wollte, konnte in Trapezgurten, gut gesichert, in einen Baum klettern und sich wieder abseilen. Nur ein paar Meter weiter am Lagerfeuer zeigte eine Survivaltrainerin, wie man ohne Streichhölzer ein Feuer entzündet und mithilfe einer Plastiktüte darüber Wasser erhitzt. Außerdem demonstrierte sie, wie man aus Ästen und Blättern einen kleinen Unterstand bauen kann, um sich vor Sonne und Regen zu schützen. Die experimentierfreudigen Kinder hatten zudem die Möglichkeit, auf dem Lagerfeuer gebratene Mehlwürmer zu probieren. Einige sagten, jene würden ähnlich wie Shrimps schmecken.
Sinne entdecken und trainieren
Auf den Slacklines eines Niedrigseilparcours konnten die Kinder balancieren und ihren Gleichgewichtssinn trainieren. Der Tastsinn der Fußsohlen wurde beim Spaziergang durch Sand, Steine, Erde, Fichtenzapfen, Stroh, Rindenmulch und eine kleine Passage durchs Wasser auf einem selbst gebauten Barfußpfad vielfältig angeregt.
Wer sich von all dieser Aktivität erholen wollte, suchte die Chill-out-Area im Tipidorf auf. Auf bequemen Luftsäcken sitzend konnten die Kinder hier Hörspiele anhören oder in Büchern schmökern.
Faszinierende Raubvögel und zum Abschluss eine Disco
Ein Höhepunkt des XÜ-Festivals war die interaktive Raubvogelflugshow einer Falknerin. Ein Amerikanischer Buntfalke setzte sich auf die Köpfe zahlreicher Kinder. Beim Jagdtraining mit einer Hasenattrappe machte es ein Teilnehmer dem Turmfalken wirklich schwer, seine „Beute“ zu erlegen. Eindrucksvoll schließlich die schiere Größe des Sibirischen Uhus.
Abendshows zum Tagesabschluss
Der zweite Abend des XÜ-Festivals klang mit einer großen Zaubershow aus. Seile wurden kurz und lang gezaubert, Münzen von überall her zum Vorschein gebracht, Ringe ineinander verschlungen und wieder voneinander getrennt. Als es schließlich dunkel genug war, ging der Auftritt in eine faszinierende Licht- und Feuershow über.
Den Abschluss des XÜ-Festivals bildete eine „1, 2 oder 3“-Rateshow, in der sich die Kinder bei laufender Showmusik zu Fragen rund um das Thema Natur auf dem richtigen Feld aufstellen mussten. Der Abend klang mit einer Disco aus. Zur Begeisterung der Kinder waren hier bereits die tollen, während des Festivals entstandenen Bilder zu sehen.

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