Ein Verband im Wandel

Vielfalt begegnet uns täglich

Der ASB Ruhr bietet mehrsprachige Beratung für Senior:innen mit Migrationserfahrung an.

Vielfalt gehört zum Selbstverständnis des ASB und begegnet uns täglich in der Pflege, im Rettungsdienst, in der Jugendhilfe und im Ehrenamt. Anlässlich des Deutschen Diversity-Tages 2025 kamen unsere Mitarbeitenden und Engagierte digital zusammen, um sich auszutauschen.

Neun Praxisbeispiele zeigten, wie Vielfalt im ASB in unterschiedlichen Handlungsfeldern gestaltet wird: in der Pflege und Betreuung älterer Menschen, in Angeboten für Kinder und Jugendliche, in der Unterstützung von Menschen mit Demenz sowie in Projekten zur Integration und Begleitung internationaler Fachkräfte.

Ein Beispiel ist die interkulturelle Tagespflege des ASB Ruhr in Bottrop „Am Alten Südring“. Ein mehrsprachiges Team und kultursensible Angebote fördern Teilhabe im Alltag. Vom ASB Hamburg wurde ergänzend das „Café Freiraum“ vorgestellt, ein niedrigschwelliges Betreuungsangebot für Menschen mit Demenz, das Begegnung und Aktivierung im Alltag ermöglicht.

Die Veranstaltung zeigte: Vielfalt ist im ASB gelebter Alltag und Haltung zugleich. Sie endet nicht am Tag der Veranstaltung, sondern beginnt mit gemeinsamem Engagement.

Gesicht zeigen beim CSD

Ein Meer aus Regenbogenfarben, Tausende Menschen auf den Straßen Berlins und mittendrin der ASB: Beim Christopher Street Day 2025 setzte der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V. gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und zahlreichen weiteren Organisationen ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichstellung und Respekt. Auf Einladung des Paritätischen beteiligte sich der ASB mit einem eigenen Team auf dessen Wagen und zeigte gemeinsam mit den Teilnehmenden Flagge für eine offene und diskriminierungsfreie Gesellschaft.

Warum engagiert sich der ASB bei einer Veranstaltung wie dem Christopher Street Day? Weil Vielfalt zum Selbstverständnis des Verbandes gehört. Als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation unterstützt der ASB Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Behinderung, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte und der respektvolle Umgang miteinander zunehmend unter Druck geraten, versteht der Verband Vielfalt als gelebte Verantwortung – im täglichen Handeln ebenso wie im öffentlichen Auftreten.

Der Christopher Street Day war für den ASB deshalb weit mehr als eine einzelne Veranstaltung. Er machte sichtbar, wofür der Verband steht: für Menschenwürde, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit seiner Teilnahme unterstrich der ASB, dass Vielfalt kein Zusatz zum Verbandsleben ist, sondern ein Grundwert, der die tägliche Arbeit ebenso prägt wie die Zukunft des Verbandes.

„Die Menschen, für die wir arbeiten – und mit denen wir arbeiten –, sind vielfältig. Diese Vielfalt sichtbar zu machen, sie zu feiern und zu verteidigen, gehört zu unserem Selbstverständnis als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation.“

Dr. Uwe Martin Fichtmüller
ASB-Hauptgeschäftsführer

ⓘ Gesicht zeigen für Vielfalt, Solidarität und Respekt: das ASB-Team auf dem Berliner CSD.

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Kompetenzen für den Wandel

ASB-Jahrbuch 2025 · Ein Jahr Wirkung
Jahresbericht des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e. V.
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Vielfalt begegnet uns täglich – Berlin